Katja Kabanowa

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Katja Kabanowa – Leoš Janáček
Oper in drei Akten (1921)
Nach Das Gewitter von Alexander Nikolajewitsch Ostrowski
Dauer: 1 Std. 55 Min. ohne Pause
Sprache: Tschechisch
Übertitel: Französisch / Englisch

 

Am Ufer der Wolga, in einer kleinen russischen Stadt, lebt eine poetische Seele: Káťa Kabanová. Wie sollte sie sich nicht eingeengt fühlen an der Seite eines willensschwachen Ehemanns und einer tyrannischen Schwiegermutter? Káťa glaubt, ihre Sehnsucht nach dem Absoluten in den Armen eines anderen Mannes stillen zu können, doch sie unterschätzt den Stich der Reue, der sie in ein tragisches Schicksal führt.

 

Inspiriert von Ostrowskis Drama Das Gewitter schuf Leoš Janáček 1921 am Nationaltheater Brünn das eindrucksvolle Porträt einer sensiblen und vielschichtigen Frau, zerrissen zwischen der Kraft ihres Verlangens und gesellschaftlichem Druck. Zart, lyrisch und glühend entfaltet sich die emotional aufgeladene Partitur in schillernder Orchestrierung.

 

Indem er das Werk in den Innenhof eines Wohnblocks in Osteuropa verlegt, wo Nachbarn einander beobachten oder sich in Langeweile verlieren, macht Regisseur Christoph Marthaler das innere Drama Kátas sichtbar.

 

Programm und Besetzung

Corinne Winters - Káťa Kabanová
John Daszak - Tichon Kabanow
Doris Soffel - Marfa Ignatjewna Kabanowa (Kabanicha)
Sean Panikkar - Boris Grigorjewitsch
Peixin Chen - Sawjol Dikoij
Thomas Atkins - Wanja Kudrjasch
Seray Pinar - Warwara
Marianne Chandelier - Glascha
Trevor Haumschilt-Rocha - Kuligin
Stéphanie Loris - Fekluscha

 

Orchester und Chor der Pariser Oper

 

Leoš Janáček - Musik (1854–1928)
Vincenc Červinka - Libretto
Simone Young - Musikalische Leitung (außer 13. Feb.)
Aliisa Neige Barrière - Musikalische Leitung (13. Feb.)
Alessandro Di Stefano - Chordirektor
Christoph Marthaler - Inszenierung
Joachim Rathke - Mitarbeit an der Inszenierung
Anna Viebrock - Bühnenbild und Kostüme
Olaf Winter - Licht
Thomas Stache - Choreografie
Stefanie Carp - Dramaturgie

Pariser Oper Palais Garnier

RM Europa Ticket GmbH ist ein offiziell akkreditierter Wiederverkäufer der Opera National de Paris.

 

Agenturnummer: 4848428

 

Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.

Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.

Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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