Werther

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Inhaltsangabe

1. Akt:

Seit dem Tod seiner Frau lebt der Vogt allein mit seinen neun Kindern. Charlotte, die Älteste, führt den Haushalt. Obwohl die Szene im Juli spielt, bringt der Vogt seinem jüngsten Spross ein Weihnachtslied bei – sehr zur Belustigung seiner Freunde Schmidt und Johann. Verwandte und Freunde kommen, um Charlotte zu einem Ball aufs Land zu begleiten. Unter ihnen ist Werther – ein sensibler, zurückgezogener, melancholischer, naturverbundener Künstler –, der dem kleinen Ort fremd ist. Werther beobachtet Charlotte, wie sie sich um ihre jüngeren Geschwister kümmert, und ist von ihr fasziniert. Charlotte bittet ihre Schwester Sophie, auf Vater und Kinder aufzupassen, und verlässt in Begleitung von Werther das Haus. Albert, Charlottes Verlobter, kehrt unerwartet von einer langen Reise zurück. Er ist enttäuscht, Charlotte nicht vorzufinden, doch Sophie versichert ihm, dass alle voller Vorfreude auf seine bevorstehende Hochzeit mit ihrer Schwester sind. Später am Abend geleitet Werther Charlotte nach Hause. Im Garten, im Mondschein, gesteht er ihr seine Liebe. Charlotte fühlt sich zu dem einfühlsamen jungen Mann hingezogen. Als der Vogt jedoch Alberts Rückkehr verkündet, erfährt Werther, dass Charlotte ihrer sterbenden Mutter die Ehe mit ihm versprochen hat. Trotz seiner Verzweiflung schwört Werther, sein Wort zu halten.

 

2. Akt:

Es ist Herbst, und die Dorfbewohner bereiten sich auf die Feier der goldenen Hochzeit des Pfarrers vor. Unter den Gästen befinden sich Albert und Charlotte, die nun seit drei Monaten verheiratet sind, sowie Werther, der noch immer von seiner Leidenschaft für Charlotte ergriffen ist. Albert, der Werthers Gefühle für seine Frau verdächtigt, versucht, die Aufmerksamkeit des jungen Mannes auf Sophie zu lenken. Werther, der unbedingt ein ungestörtes Gespräch mit Charlotte führen möchte, erinnert sie an ihre erste romantische Begegnung. Verstört bittet ihn die junge Frau inständig, für eine Weile fortzugehen und nicht vor Weihnachten zurückzukehren. In seiner Einsamkeit gibt Werther seiner Verzweiflung freien Lauf. Der Gedanke an Selbstmord keimt in ihm auf. Er verkündet Sophie, die ihn zu den Feierlichkeiten einlädt, dass er für immer fortgeht. Albert ist sich nun sicher, dass Werther Charlotte liebt.

 

3. Akt:

Es ist Heiligabend. Charlotte ist allein zu Hause und liest die Briefe, die Werther ihr seit seinem selbstgewählten Exil geschrieben hat. Sophie kommt hinzu und bemerkt sofort die Traurigkeit und den Kummer ihrer älteren Schwester. Sie versucht, Charlotte aufzuheitern, bevor sie zu ihrem Vater und ihren Geschwistern zurückkehrt. Charlotte verfällt erneut in Verzweiflung. Werther, der nicht den Willen hat, sein Versprechen, Charlotte nie wiederzusehen, zu halten, besucht sie im Haus ihres Mannes. Sie erinnern sich an die glücklichen Zeiten, die sie gemeinsam mit Musizieren und dem Lesen großer Dichter verbracht haben. Die eindringliche Rezitation einiger Verse Ossians lässt den Schmerz ihrer unerfüllbaren Leidenschaft wieder aufleben. Für einen kurzen Augenblick blitzen Charlottes wahre Gefühle auf. Doch wieder siegt die Pflicht: Als Werther versucht, sie zu küssen, wehrt sie sich und flieht. Werther sieht keinen Sinn mehr im Leben und verlässt das Haus. Albert kehrt von seinen Reisen zurück. Er weiß von Werthers Rückkehr und befragt seine Frau, die ihre Bestürzung nicht verbergen kann. Ein Bote bringt einen Brief von Werther. Darin kündigt Werther eine lange Reise an und bittet Albert, ihm seine Pistolen zu leihen. Dieser befiehlt Charlotte, die Pistolen dem Boten auszuhändigen.

 

4. Akt:

Von düsterer Vorahnung ergriffen, eilt Charlotte zu Werthers Haus, doch sie kommt zu spät; der junge Mann hat sich tödlich verwundet. Er bittet sie, keine Hilfe zu suchen, und will lieber in ihren Armen sterben. Charlotte gesteht ihm endlich ihre Liebe und erwidert seinen Kuss. Draußen, in der Ferne, singen die Kinder das Weihnachtslied, das sie im Sommer gelernt haben. In seiner Qual deutet Werther den Gesang als Zeichen göttlicher Erlösung. Er stirbt mit der Bitte an Charlotte, an seinem Grab zu weinen.

 

PERSONEN

Der Vogt: Der Vogt von Wetzlar, Witwer und Vater von neun Kindern, darunter Charlotte und Sophie.

Charlotte: Die älteste Tochter des Vogts.

Sophie: Charlottes jüngere Schwester.

Werther: Ein junger Diplomat, neu in der Stadt, begeistert von Poesie und Natur.

Albert: Charlottes Verlobter (und später Ehemann).

Schmidt und Johann: Freunde des Vogts.

Brühlmann: Ein junger Mann aus dem Dorf.

Kätchen: Brühlmanns Verlobte.

Programm und Besetzung

Lyric-Drama in vier Akten und fünf Szenen (1892)

Nach Johann Wolfgang von Goethe

Sprache: Französisch
Übertitel: Französisch / Englisch

 

Dauer: 2 Std. 50 Min. mit 1 Pause

Erster Teil: 75 Min.
Pause: 30 Min.
Zweiter Teil: 65 Min.

 

Kreativteam

Jules Massenet: Musik (1842–1912)
Édouard Blau, Paul Millet und Georges Hartmann: Libretto
Nathalie Stutzmann: Dirigentin
Robert Carsen: Regie
Radu Boruzescu: Bühnenbild
Luis F. Carvalho: Kostüme
Peter Van Praet: Lichtdesign
Marco Berriel: Choreografie

 

Besetzung

Benjamin Bernheim: Werther (11.–20. Feb.)
Michael Spyres: Werther (22. Feb.–12. März)
Aigul Akhmetshina: Charlotte
Gordon Bintner: Albert
Sandra Hamaoui: Sophie (11. Feb.–2. März)
Johanna Wallroth: Sophie (6.–12. März)
Laurent Naouri: Le Bailli
Christophe Mortagne: Schmidt
Franck Leguérinel: Johann

 

Das Orchester der Pariser Oper
ADO / Der Jugendchor der Pariser Oper
Eine Koproduktion mit dem Festspielhaus Baden-Baden

Pariser Oper - Opéra Bastille

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