Raymonda

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Inhaltsangabe

Erster Teil

Die Handlung spielt im 13. Jahrhundert in einem Schloss in der Provence. Dort lindern junge Damen und Mädchen die Qualen der Einsamkeit, indem sie den Liedern der Troubadoure lauschen, während sie auf die Rückkehr ihrer tapferen Ehemänner und Verlobten warten, die ins Heilige Land gezogen sind.

 

1. Akt

 

Im Schloss laufen die Hochzeitsvorbereitungen. Gräfin Doris, die keine Söhne hat, möchte das Familienvermögen und den Besitz in guten Händen wissen und plant, ihre Nichte Raymonda mit Graf Jean de Brienne zu verheiraten. Raymondas Freundinnen Henriette und Clémence scherzen mit Béranger und Bernard über das Brautkleid.

 

Die Gräfin von Doris tadelt die jungen Leute wegen ihrer Leichtfertigkeit, während ein Heer von Sarazenen vor den Toren der Stadt steht. Sie erzählt ihnen von der Weißen Dame, deren Geist seit Langem das Schloss heimsucht: Wann immer Gefahr droht, steigt sie aus der Unterwelt empor, um das Haus Doris zu beschützen, doch sie kann auch jene bestrafen, die ihre Pflicht und Ehre vernachlässigen.

 

Der Seneschall verkündet die Ankunft des Königs von Ungarn. Dieser überbringt eine Botschaft seines Freundes und Kreuzrittergefährten Jean de Brienne. Der König überreicht Raymonda den Brief des Ritters Jean de Brienne (in dem dieser seine baldige Ankunft ankündigt) und gibt der jungen Frau die Geschenke, die ihr Verlobter, den sie noch nicht kennengelernt hat, ihr geschickt hat. Zu den Geschenken gehört ein wunderschöner Wandteppich, der den Ritter darstellt. Alle tanzen. Die anmutigen Gesten der Damen stehen im Kontrast zur männlichen Entschlossenheit der Krieger. Allgegenwärtige Freude.

 

Raymonda trifft ihre Freunde: Henriette, Clémence, Béranger und Bernard. Ein unerwarteter Gast erscheint: Der Anführer der Sarazenen beehrt das Schloss, beschenkt Raymonda mit kostbaren Juwelen und verschwindet wieder. Auch die anwesenden Herren und Damen verabschieden sich. Die nachdenkliche Raymonda zupft einige Töne auf ihrer Laute. Ihre Freunde versuchen, sie zu unterhalten. Das junge Mädchen wirbelt ihren Brautschleier. Henriette, Clémence, Béranger und Bernard lassen Raymonda ruhen.

 

Mit melancholischer Miene verabschiedet sie sich von ihrem Leben als unschuldiges junges Mädchen und schläft ein. In ihrem Traum sieht Raymonda die Weiße Dame, die sie zu dem Wandteppich führt, der den Ritter darstellt. Plötzlich erwacht der Ritter zum Leben. Ein romantisches Duo: Jean de Brienne und Raymonda, vor dem Hintergrund der Visionen von Henriette und Clémence sowie aller Herren und Damen des Hofes. Der Traum wird jäh durch das plötzliche Auftauchen des Sarazenenführers getrübt, der anscheinend Jean de Briennes Platz eingenommen hat. Abderam erneuert seine Annäherungsversuche mit noch größerem Eifer. Raymonda versucht, sich ihm zu widersetzen, doch der Fremde wird zudringlich, ja sogar gewalttätig. Henriette, Clémence, Béranger und Bernard wecken Raymonda, die noch immer von ihrem Albtraum gezeichnet ist. Ihre Ängste legen sich, als sie in die Realität zurückkehrt.

 

Zweiter Teil

Zweiter Akt

Abderam lädt die versammelten Adligen zu einem Fest ein, das er zu Raymondas Ehren veranstalten will. Er lässt ein riesiges Zelt errichten, um die Bühne vorzubereiten. Abderam erweist dem jungen Mädchen in Anwesenheit ihrer Freunde Henriette, Clémence, Béranger und Bernard seine Ehre. Der Tanz beginnt. Abderam führt sein Gefolge aus Arabern und Spaniern, die sich in seinem Lager versammelt haben, an.

 

Inmitten des allgemeinen Chaos versucht Abderam, Raymonda zu entführen. Der tapfere Ritter kommt gerade noch rechtzeitig, um seine Verlobte zu retten: Jean de Brienne fordert Abderam zum Duell. Der König befiehlt ihnen, ihre Differenzen in einem fairen Turnier beizulegen. Die beiden Krieger messen sich zu Pferd in einem Lanzenstechen und steigen dann ab, um mit dem Schwert zu kämpfen, wobei Jean de Brienne Abderam tödlich verwundet. Während die Sarazenen ihren sterbenden Anführer forttragen, tanzen Jean de Brienne und seine Kreuzritter im Triumph. Jean de Brienne und Raymonda sind endlich wieder vereint.

 

Dritter Teil

Dritter Akt

Alle feiern die Hochzeit von Jean de Brienne und Raymonda. Die Anwesenheit des ungarischen Königs im provenzalischen Schloss gibt Anlass zu einem großen Festakt mit ungarischen Liedern.

Programm und Besetzung

Ballett in drei Akten

Szenario nach Lydie Paschkoff und Marius Petipa

 

Dauer: 3 Std. 05 Min. mit 2 Pausen

Erster Teil: 75 Min.
Pause: 20 Min.
Zweiter Teil: 40 Min.
Pause: 20 Min.
Dritter Teil: 30 Min.

 

Kreatives Team
Rudolf Nurejew: Choreografie und Regie, nach Marius Petipa
Alexander Glasunow: Musik (1865‑1936)
Vello Pähn: Dirigent
Nicholas Georgiadis: Bühnen- und Kostümbild

 

Mit den Étoiles, Ersten Solisten und Corps de Ballet der Pariser Oper
Mit dem Orchester der Pariser Oper

Pariser Oper - Opéra Bastille

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