Giselle

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Giselle – Johan Inger | Ballett
Dauer: 1 Std. 50 Min. mit 1 Pause

 

Vergessen Sie Strohdächer, den Wald der Wilis und weiße Tutus! Johan Ingers Giselle, die drei Jahre nach der Aufnahme von IMPASSE ins Repertoire an die Opéra Garnier zurückkehrt, orientiert sich am berühmten romantischen Ballett, interpretiert es jedoch in einer zeitgenössischeren Dramaturgie neu.

 

In der Originalfassung von Jean Coralli und Jules Perrot war Giselle eine Bäuerin und Bathilde eine Prinzessin. Hier erscheinen die beiden Frauen, die beide in Albrecht verliebt sind, als freie Geister und Beobachterinnen. Dies hindert sie jedoch nicht daran, denselben Turbulenzen wie Eifersucht oder Rache zu begegnen.

 

Zu einer neuen musikalischen Komposition von Grégoire Hetzel thematisiert der schwedische Choreograf in zwei Akten sowohl mütterliche Liebe als auch Freundschaft und Leidenschaft. Indem er die weibliche Stärke, das Begehren und den Verlust in den Mittelpunkt stellt, zeigt er zwei Seiten der Liebe: ihre Schönheit ebenso wie ihre zerstörerische Kraft.

 

Programm und Besetzung

Johan Inger – Choreografie und Bühnenbild
Grégoire Hetzel – Musik (1972)
Bregje van Balen – Kostüme
Tom Visser – Licht
Greet Van Poek – Dramaturgie

 

Die Étoiles, Ersten Solotänzerinnen und Solotänzer sowie das Corps de Ballet
Musik aufgenommen vom Orchester der Pariser Oper

Pariser Oper Palais Garnier

RM Europa Ticket GmbH ist ein offiziell akkreditierter Wiederverkäufer der Opera National de Paris.

 

Agenturnummer: 4848428

 

Die Pariser Oper (offizieller Name: Opéra National de Paris) und ihre Vorgängerinstitute spielen durch stilprägende Uraufführungen eine bedeutende Rolle in der Operngeschichte. Die Institution der Opéra wurde immer als unabhängig von ihren wechselnden Aufführungsorten betrachtet. Vor der Französischen Revolution (seit 1669) hieß sie Académie Royale de musique und war in die Académie Royale eingegliedert.

Die Opéra war am Ende des 17. Jahrhunderts (ähnlich wie die Comédie-Française für das gesprochene Drama) das offizielle Theater des französischen Hofs. Im Unterschied zur Comédie-Française bekam die Opéra keine königlichen Subventionen und musste ihre Kosten zum Teil durch Vermietung ihrer Privilegien decken. Am Ende des 18. Jahrhunderts gesellte sich zu ihr die Opéra-Comique als Institution einer bürgerlichen Gegenkultur zur Opéra. Im 19. Jahrhundert zog sich der Adel von der Oper zurück, und als Gegengewicht zur aufstrebenden Gattung der Opéra comique entwickelte sich die Grand opéra als neue und ebenfalls bürgerliche Stütze der Opéra. Aus den Tanzeinlagen der Opern, die in Frankreich immer sehr wichtig waren, entwickelte sich hier das eigenständige Ballett. – Als „nationale“ Institution besteht die Opéra bis heute.

Die Opéra Garnier, auch Palais Garnier genannt, ist eines der zwei Pariser Opernhäuser, die der staatlichen Institution Opéra National de Paris unterstehen. Die Opéra Garnier wurde 1875 eröffnet und liegt am rechten Seineufer im 9. Bezirk. Ihren Namen verdankt sie ihrem Erbauer Charles Garnier. Seit der Eröffnung der Opéra Bastille im Jahre 1989 wird die Opéra Garnier hauptsächlich für Ballettaufführungen des hauseigenen Ballettensembles Ballet de l'Opéra de Paris genutzt, führt aber nach wie vor auch klassische Opern auf.

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