Das Ringfest 2020 - Götterdämmerung

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November 2020
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Götterdämmerung | Bayreuth Opernfestspiele Eintrittskarten/Tickets


Götterdämmerung - der letzte Teil der Ring-Tetralogie Richard Wagners - erzählt von Hagens Intrige, Siegfrieds Tod, Brünnhildes Aufopferung und dem Untergang der Götter. 

Ort und Zeit der deutschen Mythologie.


 

Vorspiel

Auf dem Walkürenfelsen sitzen in tiefer Nacht die drei Nornen, am Seil des Schicksals spinnend. Sie erzählen einander, dass Wotan den Untergang der Götter beschlossen hat. Die Welt-Esche, das Symbol seiner Herrschaft, hat er fällen und die Scheite um Walhall schichten lassen. Sobald der fluchbelastete Ring den Rheintöchtern zurückgegeben sei, wolle er den Brand in die Burg werfen; die Götterdämmerung werde sich erfüllen. Das goldene Seil der Nornen reißt. Sie versinken in der Tiefe. In der Morgendämmerung treten Siegfried und Brünnhilde ins Freie. Er nimmt von ihr Abschied, es zieht ihn zu neuen Fahrten. Brünnhilde gibt ihm ihr Ross Grane. Er lässt ihr als Pfand seiner Treue den Ring zurück (»Zu neuen Taten, teurer Helde«). Das Orchester schildert »Siegfrieds Rheinfahrt«.

 

Erster Akt

In der Halle der Gibichungen am Ufer des Rheins herrscht Gunther. Mit ihm wohnen dort Gutrune, seine Schwester, und Hagen, sein Halbbruder, der Sohn, den Alberich liebelos gezeugt hat. Hagen erzählt Gunther von Brünnhilde, die auf dem flammenumgebenen Felsen ruhe. Nur der Stärkste, Siegfried der Drachentöter, könne sie für ihn gewinnen. Durch einen Vergessenstrank müsste Siegfried an Gutrune gefesselt werden und Brünnhilde für Gunther freien.

Schon hört man Siegfrieds Horn auf dem Fluss. Er wird von Gunther willkommen geheißen. Durch Hagen erfährt Siegfried, welche Bewandtnis es mit dem Tarnhelm hat. Der zauberische Vergessenstrank, von Hagen gereicht, tut alsbald seine Wirkung, Siegfried vergisst Brünnhilde und entbrennt in Liebe zu Gutrune. Er bittet Gunther um ihre Hand, auch ist er bereit, Brünnhilde mithilfe des Tarnhelms für Gunther zu gewinnen. Mit feierlicher Blutsbrüderschaft wird der Pakt besiegelt. Nun ist auch Siegfried dem Fluch des Rings verfallen. Sogleich brechen Gunther und Siegfried zum Brünnhildenstein auf. Hagen bleibt sinnend zurück (»Hier sitz' ich zur Wacht«). Er hofft auf den Ring und die Herrschaft über die Welt.

Auf dem Walkürenfelsen erwartet Brünnhilde Siegfrieds Rückkehr. Ihre Schwester Waltraute eilt zu ihr, Wotans Gebot missachtend, wonach sich niemand ihr nähern darf. Sie berichtet von der Not der Götter, deren Untergang bevorstehe. Mit ergreifenden Worten schildert sie Wotans Resignation (»Seit er von dir geschieden«). Flehentlich bittet sie Brünnhilde, den Ring freiwillig den Rheintöchtern zurückzugeben, doch diese weist das Ansinnen, Siegfrieds Liebesgabe zu opfern, stolz zurück, mag auch Walhall zugrunde gehen. Klagend eilt Waltraute fort. – Siegfrieds Hornruf erschallt. Freudig will Brünnhilde ihm entgegeneilen, doch zu ihrem Entsetzen sieht sie einen Fremden durch die Flammen schreiten, nicht ahnend, dass Siegfried selbst es ist, der durch den Tarnhelm Gunthers Gestalt angenommen hat. Nach kurzem Ringen entreißt er ihr den Ring und befiehlt ihr, in das Felsengemach zu gehen, wo er Nothung zwischen sie und sich legt, um zu bekunden, dass er dem Blutsbruder die Treue gewahrt hat.

 

Zweiter Akt

Vor der Gibichungenhalle wacht Hagen, als ihm sein Vater Alberich erscheint, um seinen Hass gegen Siegfried und die Götter anzuschüren und ihn zum Gewinn des Rings aufzufordern. Im Schlaf gelobt Hagen, dem Vater treu zu sein, wie dieser es fordert. Siegfried hat sich durch den Tarnhelm zur Halle zurückversetzen lassen, um vor den anderen wieder bei Gutrune zu sein. Er berichtet Hagen und Gutrune von der gelungenen Werbung, worauf Hagen mit gewaltigem Ruf alle Männer versammelt und sie auffordert, zur Hochzeit zu rüsten (»Hoiho, ihr Gibichsmannen!«).

Gunther trifft ein und stellt die bleiche Brünnhilde, die kaum den Blick zu heben wagt, seinem Gefolge vor. Als er sie Siegfried und Gutrune entgegenführt, weicht Brünnhilde entsetzt zurück. Siegfried scheint sie nicht zu kennen. Fassungslos erfährt sie, dass er mit Gutrune verlobt ist. An seiner Hand erblickt sie den Ring.

Nun durchschaut sie den Betrug und klagt Siegfried offen an, dass er es war, der sie in Gunthers Maske bezwungen habe. Siegfried aber, durch den Zaubertrank der Erinnerung beraubt, weiß nur, dass er den Ring einst dem Drachen abgewonnen und dem Blutsbruder Gunther die Treue gehalten hat. Bei des Speeres Spitze schwört er einen heiligen Eid auf die Wahrheit seines Worts, doch Brünnhilde entreißt ihm den Speer und bekräftigt, dass sie es ist, deren Worte der Wahrheit entsprechen. Mit einer übermütigen Bemerkung über die Launen der Frauen sucht Siegfried die Situation zu entschärfen. Er führt Gutrune in die Halle.

Brünnhilde bleibt mit Hagen und Gunther allein zurück. Sie sinnt auf Rache für Siegfrieds Treuebruch, den sie nicht begreifen kann. Hagen versteht es, ihr zu entlocken, dass Siegfried am Rücken verwundbar sei. Morgen auf der Jagd will er ihn hinterrücks überfallen. Auch Gunther, der bisher unentschlossen und schwankend war, stimmt dem Plan zu, bedauert jedoch Gutrune, der man sagen wird, ein wilder Eber habe Siegfried getötet. Hagen scheint dem Ziel seiner finsteren Pläne nahe. Als sich Brünnhilde und Gunther in die Halle begeben wollen, kommt ihnen Siegfrieds und Gutrunes Hochzeitszug entgegen, dem sie sich widerstrebend anschließen.

 

Dritter Akt

Siegfried hat sich auf der Jagd in ein wildes Waldtal am Ufer des Rheins verirrt, wo er mit den spielenden Rheintöchtern zusammentrifft. Sie bitten ihn um den Ring. Er ist fast dazu bereit; doch als sie ihm weissagen, dass er noch heute sterben müsse, wenn er ihn behielte, weigert er sich, den Ring wegzugeben.

Die Jagdgesellschaft mit Gunther und Hagen findet sich ein. Hagen reicht Siegfried einen Erinnerungstrank. Der Aufforderung, von seinen Heldentaten zu erzählen, kommt Siegfried gern nach (»Mime hieß ein mürrischer Zwerg«). Die Erinnerung kommt ihm wieder, und nach der Erzählung vom Kampf mit dem Drachen berichtet Siegfried auch von der Gewinnung Brünnhildes. Nun erscheint sein Meineid erwiesen. Hagen heißt ihn, zwei Raben nachzublicken, die gerade über ihm fliegen. Als Siegfried ihm dabei den Rücken zuwendet, durchbohrt er ihn mit seinem Speer. Sterbend grüßt Siegfried klaren Blickes noch einmal Brünnhilde (»Brünnhilde, heilige Braut«).

In feierlichem Trauerzug wird der Tote auf die Schilde gehoben und zur Gibichungenhalle getragen (»Trauermarsch«). Dort erwartet Gutrune voll düsterer Ahnungen die Rückkehr Siegfrieds. Hagen trifft als Erster ein und verkündet Gutrune den Tod ihres Gatten. Offen bekennt er, dass er selbst ihn erschlug, dann fordert er von Gunther den Ring. Als sich dieser weigert, erschlägt Hagen auch ihn. Dann will er selbst Siegfried den Ring vom Finger ziehen. Als aber der Tote drohend die Hand erhebt, weicht er schaudernd zurück.

Brünnhilde erhebt die Totenklage um Siegfried, da sie nun alle Zusammenhänge kennt (»Starke Scheite schichtet mir dort«). Sie lässt einen gewaltigen Scheiterhaufen für Siegfried errichten. Dann nimmt sie den Ring an sich, entzündet den Holzstoß mit einer Fackel und reitet mit ihrem Ross in die Flammen (»Mein Erbe nun ... Grane, mein Ross, sei mir gegrüßt«). Der Rhein tritt über die Ufer und lässt die Halle einstürzen, die Rheintöchter ziehen Hagen, der bis zuletzt versucht, den Ring an sich zu bringen, mit sich in die Tiefe. Freudig halten sie den wiedergewonnenen Ring in die Höhe. In einem Feuerschein am Himmel sieht man das von Flammen eingehüllte Walhall; das Ende der Götter ist gekommen. Wotans Schicksal hat sich erfüllt.

Programm und Besetzung

GEGOSSEN

Kreativ-Team
Musik :Richard Wagner
Libretto :Richard Wagner
Bühnenbild :Rebecca Ringst
Kostümdesign :Ingo Krügler
Lichtplanung :Michael Bauer
Video :Sarah Derendinger

 

Siegfried :Andreas Schager
Gunther :Johannes Martin Kränzle
Alberich :Jochen Schmeckenbecher
Hagen :Ain Anger
Brünnhilde :Ricarda Merbeth
Gutrune, Dritte Norn :Ricarda Merbeth
Waltraute, Zweite norn :Sarah Connolly
Erste Norn: Wiebke Lehmkuhl
Woglinde: Tamara Banjesevic
Wellgunde: Megan Marino
Flosshilde: Claudia Huckle

 

Orchestre de l'Opéra national de Paris (Orchestre de la Opéra national de Paris)

Pariser Oper - Opéra Bastille

Opéra Bastille


Ein großes modernes Theater
Die Opéra Bastille ist das Werk des kanadischen-uruguayischen Architekten Carlos Ott, der im November 1983 nach einem internationalen Wettbewerb aus rund 1.700 Architekten ausgewählt wurde. Das Theater wurde am 13. Juli 1989 eingeweiht.
Seine Architektur ist durch transparente Fassaden und durch die Verwendung von identischen Materialien sowohl für den Innen – als auch den Außenbereich ausgeprägt.
Mit ihren 2.700 akustisch einheitlichen Sitzen, ihrer einzigartigen Ausstattung der Bühne, integrierten Kulisse, Kostüm und Zubehör für Workshops, sowie ihrer zahlreichen Arbeitsbereichen und Proberäumen, ist die Opera Bastille ein großes modernes Theater.

Bühne Einrichtungen

Der mobil und verstellbar Orchesterraum, kann bedeckt werden; er ist der größte und kann bis zu 130 Musiker beherbergen
Hauptbühne, 45 m hoch, 30 m breit, 25 m tief, zusammengesetzt aus 9 Aufzügen, die mehrere Ebenen ermöglichen und von drei Hauptaufzügen unterstützt werden die Landschaft bringen von unten Bühne
Clearing Zonen, 4 Lagerflächen mit den gleichen Abmessungen wie die der Bühne
Backstage - Bereich, mit seinem Kulisse
Verkehrsfläche, Bühnenbild  vorübergehend zwischen der Bühne, Werkstätten und Probebühne platziert
Probebühne, die Salle Gounod, mit seiner Orchesterraum und Abmessungen identisch mit denen der Hauptbühne


Das Gebäude

Wohnfäche: 22.000 m²
Bodenfläche: 160.000 m²
Gesamthöhe: 80 m (einschließlich 30 m unterhalb der Straße)


Die Hörsäle
Der große Konzertsaal

Fläche: 1.200 m², 5% der gesamten Fläche vom Gebäude
Abmessungen: 20 m hoch, 32 m tief, 40 m breit
Anzahl der Sitzplätze: 2.703
Materialien: blau Granit aus Lannelin in der Bretagne, Birnbaum aus China, gläserne Decke


Das Amphitheater

Fläche: 700 m²
Tiefe: 21,4 m
Anzahl der Sitzplätze: 450
Materialien: weißes Brekzie Marmor aus Verona, Mitarbeiter Decke


Das Studio

Fläche: 280 m²
Tiefe: 19,5 m
Anzahl der Sitzplätze: 237
Materialien: weißes Brekzie Marmor aus Verona und Birnbaumholz

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